Homöopathische Praxis Frank Ulbrich in Wiesbaden

Willkommen

HOMÖOPATHISCHE PRAXIS 
FRANK ULBRICH - HEILPRAKTIKER
Klassische Homöopathie
Systemische Familientherapie

Gemeinschaftspraxis FREI - RAUM
Dotzheimer Str. 27 (Nähe Alnatura)
65185 Wiesbaden
0611-58 93 93 39


Ich begrüße Sie herzlich auf der Internetseite meiner
Praxis für klassische Homöopathie und systemische Therapie.

Ich behandle seit mehr als 22 Jahren erfolgreich alle chronischen Erkrankungen von Allergie, Gürtelrose, Heuschnupfen, Migräne, Neurodermitis und Rheuma, Burn-out und Krebs. Dabei kann die Homöopathie als Haupt-Methode oder begleitend zur schulmedizinischen Basistherapie mit Erfolg zur Anwendung gebracht werden.

Eine sorgfältige Behandlung erfordert mehr als nur das Verständnis der Symptome und der klinischen Diagnose. Besonders bei schweren Erkrankungen.

Ist es das Herz, das eigenmächtig erkrankt? Kann ein Rücken von alleine krank werden? Oder ist es der Mensch als denkendes, fühlendes und handelndes Wesen, der erkrankt? Was bedrückt oder belastet einen gesunden Menschen so sehr, dass er körperlich mit Krankheit bzw. mit Chronizität der Krankheit darauf reagiert?

Die exakt gewählte homöopathische Arznei hat die Kraft, die Seele UND den Körper zu heilen.
Über die körperliche Heilung hinaus, erfährt der Mensch mitunter auch neue innere Impulse und praktische Perspektiven für sein Leben. So kann er wieder "heil" werden und sein Leben in Gesundheit gestalten und genießen.

Für homöopathische Fachkreise biete ich Fortbildungen an.

Schauen Sie sich gerne um -, und sollten Sie Fragen haben, freue ich mich sehr über Ihre E-mail oder Ihren Anruf!

Ihr Frank Ulbrich


Thema der Woche 13. - 20.4.09

Die Antibiotika-Falle

Eine Fernsehsendung des WDR befasste sich aktuell mit diesem Thema auf eindrucksvolle Weise.

Zitat: "Resistente Bakterien entstehen auch, weil zu viele Antibiotika verschrieben und zu häufig falsch eingenommen werden. Quarks & Co hat 150 Menschen zu ihren Erfahrungen mit Antibiotika befragt. Wogegen helfen Antibiotika eigentlich; gegen Bakterien, Viren oder Pilze – oder gegen alles? Nur die Hälfte aller Befragten wusste die richtige Antwort: Antibiotika wirken ausschließlich gegen Bakterien. Dabei nehmen durchschnittlich 80 Prozent der Deutschen einmal im Jahr Antibiotika – offenbar ohne zu wissen, was sie da genau schlucken!"

Der Vorteil der Homöopathie: Meist wirken homöopathische Arzneimittel bei sorgfältiger Verordnung und Überwachung nicht nur schneller bei Infektionen, sondern auch nachhaltig. Es entstehen keine Resistenzen und sie wirken auch gegen Viren und und Pilze. Gut dass wir Antibiotika haben, aber eben nur in eher seltenen Notfällen.

Zum Film: http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/0407/005_keime.jsp

Thema der Woche 6. - 12.4.09

Wie wirkt die Homöopathie und wie die Allopathie?

Ein sehr interessantes und spannendes Thema, das der Frage nachgeht, warum die Schulmedizin chronische Krankheiten in der Regel nicht heilen kann. Wie stellt die Homöopathie es an, dass sie die Selbstheilungskräfte im Menschen zur Heilung stimulieren kann, während die Schulmedizin davon ausgeht, dass durch Unterdrückung der Selbstheilungskräfte Heilung erzeugt werden könnte. Jede chronisch gewordene Erkrankung ist der Beweis, dass Heilungsprozesse unterdrückt wurden. (Die Betonung liegt hier auf "chronisch". Das gilt nícht für akute Notfallsituationen und irreversible Endzustände einer Pathologie. Hier ist auch die Schulmedizin ein Segen für die Menschen.

Auszug aus: "Hahnemanns Arbeitsweise" von Uwe Plate

ERSTWIRKUNG - NACHWIRKUNG
Jedes Arzneimittel, ob homöopathisch oder allopathisch, ob Kamille, Cortison,
Antibiotika oder eine homöopathische Hochpotenz, ja selbst jede arzneiwirksame
Substanz, wie z.B. der Kaffee, hat zwei gegensätzliche Wirkungen.

Zum einen die Erstwirkung und zum anderen die Nachwirkung.

Die Nachwirkung ist immer das exakte Gegenteil der Erstwirkung. Die Erstwirkung ist diejenige Wirkung, welche die Arznei auf den Organismus ausübt, welche diesem aufgezwungen wird, und die Nachwirkung ist die Wirkung welche einsetzt, wenn die Erstwirkung abgeklungen ist. Die Nachwirkung ist die Gegenreaktion des Körpers auf die ihm aufgezwungene Erstwirkung des Arzneimittels, welche immer und in jedem Fall vorhanden ist und immer dem genauen Gegenteil der Erstwirkung entspricht.

Ohne dieses pharmakologische Naturgesetz wäre Homöopathie undenkbar. Dieses
Gesetz ist die Begründung für die Anwendung der Arzneien nach dem homöopathischen Prinzip "similia similibus curentur".

Rizinus bewirkt Durchfall. Das ist die Erstwirkung.
Ist diese jedoch vorbei, so herrscht nicht etwa ein normaler Zustand im Organismus,
wie vor der Einnahme (also normaler Stuhlgang), sondern jetzt setzt
die Nachwirkung ein. Es erfolgt das Gegenteil von Durchfall, und das ist Verstopfung. Diese Gegenreaktion wirkt neutralisierend auf den Arzneireiz, sie ist eine sinnvolle Reaktion der Natur, denn sie ist stärker als die Erstwirkung und damit in der Lage, diese zu neutralisieren.
Wird Rizinus ständig weiter genommen, wird die Gegenreaktion immer stärker und
die Wirkung von Rizinus neutralisiert. Der dem Organismus künstlich aufgezwungene
Stuhlgang erfolgt nicht mehr. Um eine weitere Wirkung zu erzielen,
muß die Erstwirkung verstärkt werden, indem die Dosis erhöht wird.

Wir kennen dieses Prinzip aus dem täglichen Leben.
Kaffeetrinker vertragen (brauchen) im Laufe der Zeit immer stärkere Dosierungen,
"stärkeren Kaffee", Alkoholiker vertragen immer größere Mengen, bis die Erstwirkung,
der Rausch, einsetzt. Der Schutzmechanismus des Körpers, die Nachwirkung,
neutralisiert das Gift.
Da die allopathische Medizin aber nur mit den Erstwirkungen der Arzneien arbeitet (contraria contrariis), bekommt sie letztendlich immer die Nachwirkungen als Resultat.
Wenn also eine Obstipation allopathisch mit einem Abführmittel, welches in der
Erstwirkung Stuhlgang erzeugt, behandelt wird, hat der Patient auch erst einmal Stuhlgang, nämlich solange die Erstwirkung anhält.
Danach aber setzt die Nachwirkung, eine Verstopfung ein, die außerdem etwas
stärker ist als vorher, weil die Nachwirkung immer stärker ist als die Erstwirkung.

Der Patient muß das Abführmittel wieder und wieder nehmen und mit der Zeit immer mehr davon. Der Teufelskreis ist perfekt. Das Arzneimittel wirkt nur palliativ, aber es heilt nicht. Ohne Arznei gibt es keinen Stuhlgang.

Wenn Digitalis in der Erstwirkung eine Herzleistungssteigerung bewirkt, hat sie
in der Nachwirkung das Gegenteil davon. Um die Erstwirkung aufrecht zu erhalten,
muss Digitalis ständig bis zum Ende des Lebens gegeben werden, und zwar in steigender Dosierung, und wenn die Nachwirkung letztendlich doch stärker ist als die erzwungene Erstwirkung, müssen zusätzliche Mittel verabreicht werden, gegen welche wieder Nachwirkungen auftreten.

Die Homöopathie geht den umgekehrten Weg, sie arbeitet mit den Nachwirkungen der Arzneien.
Wenn ein Patient unter Verstopfung leidet, verordnet sie ein Mittel, welches "stopft", welches eine Verstopfung in der Erstwirkung erzeugt.
Ist diese Erstwirkung vorüber, setzt zwingend die Nachwirkung, also das genaue Gegenteil ein, es erfolgt Stuhlgang. Jetzt kommt aber nach dieser Nachwirkung keine Reaktion mehr. Es gibt keine Nachwirkung nach der Nachwirkung. Die Verstopfung ist beseitigt.

Da Hahnemann diese Erstwirkungen (Erstverschlimmerungen) aber möglichst kurz und gering halten wollte, reduzierte er logischerweise die Arzneidosis, indem er das Mittel verdünnte.

Nun bestand natürlich die Gefahr, dass bei zunehmender Verdünnung die Erstwirkung immer geringer wurde, aber die Nachwirkung (Heilwirkung) auch - und das möglicherweise bis zur Wirkungslosigkeit.
Als Hahnemann jedoch feststellte, daß mit zunehmender Verdünnung nach seinem Verfahren, die Erstwirkung tatsächlich immer geringer, und vor allem kürzer wurde, die Nachwirkung aber nicht geringer, sondern stärker wurde (und früher einsetzte), nannte er die "verdünnten" Arzneien nicht mehr Verdünnungen, sondern Potenzierungen, weil die Heilkraft gesteigert war.

Haben Sie Fragen zu diesem Artikel oder möchten Sie ein Thema zum Thema der Woche vorschlagen, rufen Sie einfach an oder senden Sie ein E-mail: 06129-50 52 50, info@nhp-ulbrich.de

Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Fragen!

Ihr Frank Ulbrich

7.05.2011